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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am:10.03.2006 - 08:15Uhr

Goromo



Goromo

Goromo bedeutet soviel wie "umrandet", d.h. der Rand der Schuppen der HI-Flecken haben einen dunklen blauen Rand um das Schuppenzentrum.

Geschichte
Es wird vermutet das eine Kreuzung von Kohaku und Narumi-Asagi (hell-blau gemusterter Asagi) einen Goromo hervorbrachte. Diese Linie existiert erst seit ca. 1950.

Farben
Goromo weisen "Kohaku-ähnliche" Muster auf. Wie beim Kohaku sollten die HI-Flecken nicht ausgefranzt und farblich sehr intensiv sein. Je nach Zuchtform zeigen Goromo unterschiedliche Farben auf:

  • Ai-goromo („blau gewandet"; „Ai" bedeutet „blau") haben Hi-Schuppen mit einen blauen, halbmondförmigen Rand haben. Das HI-Muster auf dem Kopf ist wie bei dem Kohaku ein U-förmiges Zeichen.
  • Sumi-goromo wie der Name schon sagt, haben Sumi-goromo Sumi-Flecken auf ihrem Körper. Die Sumi-Flecken dürfen nicht sehr groß sein. Die Flossen sollten weiß sein oder Hi am Flossenansatz aufweisen.
  • Budo Goromo „Budo" bedeutet übersetzt „wie Trauben". Eine weiße Grundfarbe dient als Hintegrund für ein tiefrote traubenbeerenförmiges Muster. Die schwarze Flecken (Sumi) reichen in die roten Flecken (HI) hinein was diese tiefrote Färbung hervorruft. Ein Budo Goromo muß nicht unbedingt ein Kopfmuster haben. Ein ideales Exemplar weißt noch weiße Flossen ohne irgendwelche Farblichen Einflüße auf.
  • Budo Sanke hat die Farben und Muster eines Sanke. Wie beim Budo Gomoro bewirkt die Überlagerung von Sumi und HI eine tiefrote Musterung.
  • Koromo Sanke wurden gezüchtet durch Kreuzung von Ai-goromo und Taisho Sanke. Der Komoro Sanke hat neben den Sanke üblichen Sumi-Flecken noch Hi-Flecken mit dem netzartige Muster eines Koromo.
  • Koromo Showa enstanden durch Kreuzung zwischen Ai-goromo und Showa. Die HI-Flecken sind wie beim Komoro Sanke von einem netzartigen Koromo-Muster überzogen.