Die ca. 40.000 bekannten Algenarten kommen haupstächlich im Salz- und Süsswasser vor. Einige Arten kommen auch in der Luft vor, überwiegend dort wo hohe Luftfeuchtigkeit herrscht.
Gartenteichbesitzern sind Algen ein Greuel, ist es doch mit viel Arbeit verbunden und evtl die Wasserqualität nicht die ist, die der Teichbesitzer erwartet.
Wie alle anderen Wasserpflanzen benötigen Algen Nährstoffe (in Form von Nitrat), Sonne, tagsüber Kohlendioxid und nachts Sauerstoff. Ansteigende Temperaturen im Frühjahr beschleuningen das Algenwachstum.
Der Teich sollte im Sommer nicht länger als 6-8 Stunden Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Verhindern Sie dies durch Schattenspenden Bewuchs um den Teich. Sollten diese Möglichkeit nicht bestehen setzen Sie auf Schwimmpflanzen (z.b. Froschbiss, Seerosen etc.).
Pflanzen im Teich benötigen Nährstoffe und entziehen den Algen damit die Nahrunsgrundlage. Aus diesem Grund sollten Sie viele Pflanzen im Uferbereich aber auch in den tieferen Zonen Ihres Teiches setzen.
Sie sollten zur Reduzierung des Nitrats im Herbst eine Bodenentschlammung durchführen (Bodenstaubsauger) kombiniert mit einem Teilaustausch des Wassers. Im Frühjar sollten sie erneut ein Teilaustausch des Wassers vornehmen.
Achtung: Bei Verwendung von Leitungswasser sollten Sie darauf achten das das Chlor vergast ist (Wasser in Behälter füllen und stehen lassen).
Achten Sie darauf das der Fischbesatz der Teichgröße und der Filteranlage entspricht. Füttern Sie nicht mehr als nötig.
Sollte es nicht anders möglich sein, können Sie auch chemische Mittel einsetzen die im Handel erhältlich sind. Lassen Sie sich dazu ausgiebig von einem kompetenten Spezialisten beraten.
Prüfen Sie die Qualität Ihres Wassers regelmäßig. Verwenden Sie dazu handelsübliche Wassertests oder lassen Sie das Wasser von einem Teichspezialisten testen.
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Sauerstoffgehalt